Wie wir die Qualität unserer Beziehungen selbst in der Hand haben.
Ärgerst du dich gerne über andere? Diese Frage klingt im ersten Moment vielleicht provokant. Doch wenn wir ehrlich sind, verbringen wir oft viel Zeit damit, uns über KollegInnen, KundInnen oder sogar die Liebsten zu Hause zu echauffieren. – zu tratschen 😉
Wir haben vielleicht ein klares Bild davon, wie sie sein sollten – und sind enttäuscht, wenn sie diesem nicht entsprechen. Doch was wäre, wenn der Schlüssel zur Besserung nicht beim anderen, sondern in unserem eigenen Blick liegt?
Die Falle der Verantwortungsabgabe
Warum ist es so instinktiv, die Schuld für schwierige Beziehungsdynamiken beim Gegenüber zu suchen? Psychologisch gesehen ist das ein Schutzmechanismus.
Wenn der andere „schwierig“, „inkompetent“ oder „stur“ ist, müssen wir unser eigenes Verhalten nicht hinterfragen. Wir geben die Verantwortung ab – und damit leider auch unsere Macht, die Situation zu verändern.
Wenn wir die Verantwortung beim anderen parken, begeben wir uns in eine passive Warteposition: Der/die andere muss sich ändern, damit es mir gut geht. 😩Das ist eine Sackgasse für die persönliche Lebensqualität.
Die Macht der Erwartung
Unser Blick auf unsere Mitmenschen ist niemals neutral. Er ist ein Filter, der darüber entscheidet, was wir wahrnehmen. Wenn wir jemanden bereits in eine Schublade gesteckt haben, suchen wir unbewusst nach Bestätigungen für dieses Urteil (der sogenannte Bestätigungsfehler).
Das Fatale daran: Unser Gegenüber spürt diese Vorverurteilung. Menschen reagieren oft genau so, wie wir es von ihnen erwarten. Behandeln wir jemanden als potenzielles Problem, wird er sich defensiv oder schwierig verhalten. Schenken wir ihm jedoch die „Chance des Ja zum Leben“, verändern wir das gesamte Energiefeld der Begegnung.
Was trauen wir unsern Mitmenschen zu?
Den Blick des ersten Moments bewahren
Was bedeutet es, den Blick des ersten Moments zu bewahren? 🤩 Es ist die Entscheidung zur ehrlichen Neugier.
- Wahrnehmen statt Bewerten: Können wir einen Menschen betrachten, ohne sofort das Etikett „nervig“ oder „anstrengend“ aufzukleben?
- Das Unbekannte suchen: Was weiß ich über diesen Menschen eigentlich noch nicht? Welche Geschichte, welche Not oder welches Bedürfnis steckt hinter dem Verhalten, das mich gerade triggert?
- Der Spiegel-Effekt: Wie beeinflusst mein aktueller Blick diesen Menschen gerade?
Indem wir diesen neutralen Blick anwenden, geben wir dem anderen – und uns selbst – den Raum, sich neu zu erfinden. Es ist der mutige Schritt heraus aus dem statischen Urteil hin zu einer lebendigen Beziehung.
Der Weg zur Veränderung: Das „Ja“ als Code
Beziehungsqualität am Arbeitsplatz oder zu Hause verbessert sich nicht durch Forderungen, sondern durch Vorleistung. Der erste Schritt besteht darin, sich selbst die Erlaubnis zu geben, wieder neugierig zu sein. Wer lernt, auf Menschen zuzugehen, um zu entdecken, was man noch nicht weiß, bricht die Ketten alter Muster.
Das ist der Kern des „Ja-Codes“: Ein Ja zum Leben ist immer auch ein Ja zur eigenen Verantwortung für die Qualität des Miteinanders.
Einladung zum nächsten Schritt
Theorie ist wichtig, doch die echte Veränderung geschieht in der Praxis und im Austausch. Wir laden dich herzlich ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.
Beim nächsten Ja-Code Mental-Impuls Tag in Langenstein widmen wir uns genau diesen Themen. Wir schaffen einen Raum, in dem wir den „Blick des ersten Moments“ praktisch üben und lernen, wie wir die Regie über unsere Beziehungen zurückgewinnen.
Setzen wir gemeinsam den ersten Schritt in eine Richtung, in der wir nicht mehr über andere urteilen, sondern gemeinsam mit ihnen wachsen. Bist Du dabei?
Ja-Code Mental-Impuls Tag
Ort: 4222 Langenstein
Datum: 06. Juni , 10-17h
Weitere Infos und Anmeldung unter diesem [Link hier]
Dieser Tag ist für Neueinsteiger und Wiederholer geeignet.
Das erzählen TeilnehmerInnen über den Ja-Code Mental-Tag:
„Ich bin wieder in meine Visionen gekommen und wurde wieder an viel erinnert. Vieles wusste ich…aber manchmal braucht man wieder einen liebevollen Anstupser. Danke für den tollen Tag“
„Ja es war ein sehr interessanter Tag für mich konnte viele Impulse und Gedanken mitnehmen . Durch die nette kleine Gruppe konnte auch ein sehr vertrautes miteinander entstehen . Kann ich nur weiterempfehlen„👍😄🥰


